Aufgaben

Kataster ABC

 

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  • Abmarkung
    Die Grundstücksgrenze wird durch Grenzzeichen dauerhaft und sichtbar gekennzeichnet.

     

  • Amtlicher Lageplan
    Der amtliche Lageplan gehört zu den Bauvorlagen und ist Grundlage für das Baugenehmigungsverfahren. Gemäß § 2 der Verordnung über Bauvorlagen im bauaufsichtlichen Verfahren vom 19.12.1997 stellt er die Tatbestände an Grund und Boden dar.

     

  • Automatisiertes Liegenschaftsbuch (ALB)
    Mit Hilfe der elektronischen Datenverarbeitung wird das Liegenschaftsbuch automatisch geführt.

     

  • Automatisierte Liegenschaftskarte (ALK)
    Derzeit wird daran gearbeitet, die Liegenschaftskarte automatisiert zu führen. Mit Hilfe der elektronischen Datenverarbeitung wird die Liegenschaftskarte elektronisch geführt.

     

  • Baulast
    Zu einer Baulast unterwirft sich ein Grundstückseigentümer freiwillig zugunsten seines Grundstücksnachbarn. Baulasten werden in das Grundbuch, Abteilung II eingetragen.

     

  • Besitz
    Der Besitz an einem Grundstück wird über die tatsächliche Gewalt über das Grundstück erworben, z.B. als Nutzer, Pächter. In der Regel fällt Besitz und Eigentum in einer Person zusammen.

     

  • Beteiligter
    Beteiligte, die Eigentümer der von der Grenzfeststellung oder Abmarkung der Grenzen betroffenen Grundstücke. Inhaber grundstücklicher Rechte und im Grundbuch eingetragener Nutzungsrechte sind Beteiligte, wenn ihre Rechte betroffen werden.

     

  • Eigentum/ Eigentümer
    Das Eigentum stellt die allseitige rechtliche Gewalt über ein Grundstück dar. In der Regel fällt Eigentum und Besitz in einer Person zusammen.

     

  • Erbbaurecht/Erbbauberechtigte
    Das Erbbaurecht ist ein veräußerliches Recht einer Person, auf dem belasteten Grundstück ein Bauwerk zu errichten. Es ist zeitlich begrenzt.

     

  • Flur
    Als Flur wird eine geographisch zusammengehörige Anzahl von Flurstücken bezeichnet. Die Flur wird in ihrer Gesamtheit auf einer Liegenschaftskarte dargestellt.

     

  • Flurstück
    Gemäß § 11 des Gesetzes über die Landesvermessung und das Liegenschaftskataster im Land Brandenburg vom 28.11.1991 ist das Flurstück ein begrenzter Teil der Erdoberfläche, der im Liegenschaftskataster unter einer besonderen Bezeichnung geführt wird. Es ist die Buchungseinheit des Liegenschaftskatasters.

     

  • Fortführungsmitteilung
    Änderungen der Eintragungen im Liegenschaftskataster werden dem Eigentümer des betroffenen Grundstücks mit der Fortführungsmitteilung bekannt gegeben.

     

  • Gebäudeeinmessungspflicht
    Wird auf einem Grundstück ein Gebäude errichtet oder in seinem Grundriss verändert, so hat der jeweilige Eigentümer, Nutzungs- oder Erbbauberechtigte auf seine Kosten das Gebäude oder die Umrissveränderung durch eine dazu berechtigte Vermessungsstelle einmessen zu lassen.

     

  • Gemarkung
    Als Gemarkung wird eine geographisch zusammengehörige Anzahl von Fluren bezeichnet.

     

  • Grenzbescheinigung
    Eine Grenzbescheinigung dient als Nachweis darüber, auf welchen Flurstücken ein Gebäude errichtet ist und ob Grenzüberbauungen vorhanden sind.

     

  • Grenzfeststellung
    Eine Grenze ist festgestellt, wenn ihre Lage ermittelt und das Ergebnis der Grenzermittlung von den Beteiligten anerkannt ist oder als anerkannt gilt.

     

  • Grenzniederschrift
    Über die Ergebnisse einer Grenzfeststellung wird eine Grenzniederschrift als öffentliche Urkunde angefertigt. In einem Grenztermin ist den Beteiligten Gelegenheit zu geben, sich über das Ergebnis der Grenzermittlung unterrichten zu lassen und die zur Grenzfeststellung notwendigen Aner-kennungserklärungen abzugeben.

     

  • Grundbuch
    Als öffentliches Buch wird das Grundbuch beim zuständigen Amtsgericht geführt. Es hat die Aufgabe, das Eigentum an einem Grundstück zu sichern. die Grundstücksbelastungen werden im Grundbuch urkundlich festgeschrieben.

     

  • Grundbuchblatt
    Das Grundbuchblatt besteht aus dem Bestandsverzeichnis und den drei Abteilungen. Die Abteilung I enthält den Namen des Eigentümers. In der Abteilung II sind alle Belastungen des Grundstückes mit Ausnahme der in der Abteilung III aufgeführten Grundpfandrechte nachgewiesen.

     

  • Grundstück
    Es sind mehrere Definitionen gebräuchlich.
    • allgemein:
      Das Grundstück ist ein örtlich zusammenhängendes wirtschaftlich und rechtlich einheitlicher Teil der Erdoberfläche.

    • nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch:
      Das Grundstück ist ein Teil der Erdoberfläche, der auf einem Grundbuchblatt unter einer Nummer gebucht wird
    • liegenschaftsrechtlich:
      Das Grundstück ist mit dem Flurstück identisch ?
    • nach der Wertermittlungsverordnung:
      Das Grundstück ist die zu bewertende Erdoberfläche, einschließlich des Bewuchses und der auf ihr errichteten Gebäude und Einrichtungen.

     

  • Identitätsbescheinigung
    Mit der Identitätsbescheinigung wird bestätigt, dass das bereits in einem notariellen Vertrag verhandelte Grundstück tatsächlich der Gegenstand ist, der verkauft, beliehen oder belastet werden soll. Der Notar fordert diese Erklärung zur Rechtssicherheit des Begünstigten an.

     

  • Liegenschaftsbuch
    Das Liegenschaftsbuch ist das öffentliche Verzeichnis der Flurstücke mit ihrer Bezeichnung, Beschreibung und Angabe zum Eigentümer. Es wird automatisiert (ALB) geführt.

     

  • Liegenschaftskarte
    In der Liegenschaftskarte werden die Flurstücke einer Flur in einem bestimmten Maßstab dargestellt. Die Automatisierung der Liegenschaftskarten soll im Jahr 2006 abgeschlossen sein.

     

  • Liegenschaftskataster
    Das Liegenschaftskataster ist das amtliche Verzeichnis der Grundstücke im Sinne des § 2 Abs. 2 der Grundbuchordnung. In ihm sind für das Landesgebiet alle Liegenschaften (Flurstücke und Gebäude) landeseinheitlich darzustellen und zu beschreiben. Es soll den Anforderungen des Rechtsverkehrs, der Verwaltung und der Wirtschaft an ein öffentliches raumbezogenes Basisin-formationssystem gerecht werden.

     

  • Nutzungsart
    Für jedes Flurstück wird flächendeckend im Liegenschaftskataster die tatsächliche, in der Örtlichkeit offensichtliche Nutzung nachgewiesen.

     

  • Öffentlich bestellter Vermessungsingenieur (ÖbVI)
    Ein ÖbVI ist ein freiberuflich tätiger Vermessungsingenieur, der aufgrund einer staatlichen Bestellung zur öffentlich-rechtlichen Vermessungstätigkeit (Liegenschaftsvermessung) zugelassen ist. Er steht unter Aufsicht des Landesbetriebes Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB).

     

  • Sonderung
    Die Sonderung ist die Zerlegung eines Flurstückes ohne örtliche Vermessungsarbeiten.

     

  • Teilung
    Die Teilung eines Grundstückes erfolgt im Grundbuch. Sie bedarf der Erklärung des Eigentümers gegenüber dem Grundbuchamt, dass ein Grundstücksteil grundbuchmäßig abgeschrieben und als selbständiges Grundstück eingetragen werden soll. In der Regel ist dazu eine Liegenschaftsvermessung (Zerlegung) notwendig.

     

  • Unschädlichkeitszeugnis
    Die Katasterbehörde bescheinigt hiermit auf Antrag, dass ein abgeschriebener Grundstücksteil von den im Grundbuch eingetragenen Belastungen und Rechten frei wird und diese Freistellung für den Begünstigten unschädlich ist.

     

  • Vereinigung
    Mehrere Grundstücke werden zu einem Grundstück vereinigt. Die Vereinigung erfolgt auf Antrag des Eigentümers im Grundbuch, dafür werden alle Grundstücke unter einer besonderen Nummer zusammengefasst.

     

  • Vermessungsstelle
    Eine Vermessungsstelle ist eine Behörde oder Person, die aufgrund der Gesetzgebung berechtigt ist, Liegenschaftsvermessungen durchzuführen. Das können das Kataster- und Vermessungsamt und ein Öffentlich bestellter Vermessungsingenieur (ÖbVI) sein.

     

  • Verschmelzung
    Mehrere benachbarte Flurstücke werden zu einem Flurstück im Liegenschaftskataster zusammengefasst.

     

  • Zerlegung
    Im Liegenschaftskataster wird ein Flurstück in mindestens zwei Flurstücke zerlegt.































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