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Urteile

Brandenburgisches Oberlandesgericht: Urteil vom 20.08.1998

Aktenzeichen:
8 U 123/96
Rechtsgrundlage:
VermLiegG, Grundbuchordnung, Bürgerliches Gesetzbuch
Kernsätze:
Da ohne die Beziehung zu einem genau begrenzten Teil der Erdoberfläche der Gegenstand des Eigentumsrechts und anderer dinglicher Rechte weder darstellbar noch vorstellbar ist, erschöpfen sich die insoweit erforderlichen Angaben nicht in einer grundbuchrechtlichen unverbindlichen Beschreibung des Grundstücks, vielmehr sind sie unverzichtbar zur Kennzeichnung der dinglichen Rechtslage und nehmen damit an der Vermutungswirkung des § 891 BGB teil. Im Hinblick auf die Grundstücksgrenzen erstreckt sich damit die Vermutung für die Richtigkeit einer Grundbucheintragung jedenfalls mittelbar auch auf die zeichnerische Darstellung in der zum Liegenschaftskataster als amtliches Verzeichnis im Sinne des § 2 Abs. 2 GBO gehörenden Flurkarte.
Stichworte:
Öffentlicher Glaube, Richtigkeitsvermutung, Liegenschaftskarte,
siehe auch:

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